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ESA Volleys schaukeln den Derbysieg ins Ziel

Es fällt schwer, bei einer Sportveranstaltung mit Superlativen zu argumentieren. Doch das, was zum Feiertagnachmittag auf und in der altehrwürdigen Muldentalhalle beim Sachsenderby in der 2. Bundesliga Pro der Damen geboten wurde, war schon ganz nah dran an einer perfekten Sportveranstaltung. Grimmas schönster und mittlerweile unumstritten beliebtester Sport machte weit über die Stadtgrenzen Werbung für einen fantastischen Sport vor wiederum 385 begeisterten Zuschauern.

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Wie es zu einem Derby der ESA Volleys und des VC Olympia Dresden schon immer dazu gehörte, reisten viele Gästefans aus der Landeshauptstadt Dresden mit an (vielleicht wären es noch mehr gewesen wenn die Volleyball-Bundesliga das Heimspiel des DSC in der 1. Liga zeitlich besser terminiert hätte), der Dresdner Hallensprecher unterhielt mit seinem Grimmaer Kollegen das Publikum und viele andere Helfer und Funktionäre machten diesen Spieltag zu einer runden Geschichte.

Zum Spiel: Grimma konnte in der aktuellen Bestbesetzung starten, obwohl über die Hälfte der Spielerinnen gesundheitlich angeschlagen waren. Beide Teams tasteten sich in den ersten Sequenzen des Spiels bis zum Spielstand von 11:11 ab, bevor die Gastgeberinnen die Führung übernahmen und davon zogen und den ersten Satz sicher mit 25:21 gewannen. Grimma war jetzt auf "Betriebstemperatur" und schaltete im zweiten Satz einen weiteren Gang nach oben, um das Spieltempo zu erhöhen, womit die jungen Talente des VC Olympia Dresden sichtliche Probleme hatten. Dieser Satz wurde sicher mit 25:14 zu Gunsten der Grimmaerinnen gewonnen.

Dass sportlicher Erfolg hauptsächlich im Kopf entschieden wird, zeigte der dritte Satz. Die Gastgeberinnen, ihrer Sache eines schnellen Spielendes wahrscheinlich zu sicher und Dresden, die letzte Hoffnung witternd, drehten das Spielgeschehen völlig auf den Kopf. Dresdens Coach Renneberg setzte ein paar taktische Nadelstiche und gewann mit seiner Mannschaft verdient den dritten Satz mit 25:22. Hochspannung im vierten Satz. Beide Mannschaften, auf spielerisch hohem Niveau, zeigten tolle Ballwechsel und wechselten sich bis zur Satzmitte in der Führung ab, bis Dresden dann stark aufspielte und auch diesen Satz verdient mit 25:19 gewann.

Das war nichts für schwache Nerven, die Spielentscheidung musste wieder im Tiebreak gesucht werden. Grimmas Coach Munari schwor seine Spielerinnen anscheinend besser auf den fünften Satz ein, denn sie legten los wie die Feuerwehr und erspielten einen 3-Punkte-Vorsprung. Dresden tastete sich bis auf 6:6 wieder heran, bevor der Grimmaer Sechser all sein Können in die Waagschale warf und den entscheidenden Satz unter den ohrenbetäubenden Jubel seiner Anhänger in der Muldentalhölle mit 15:13 gewann. Was für ein Volleyballfest!

Zu den besten Spielerinnen wurden beide Zuspielerinnen gewählt, MVP-Gold ging an Theresa Barner von den ESA Volleys und MVP-Silber an Lena Gretzschel.

Den Grimmaer Spielerinnen bleiben gerade einmal 48 Stunden Zeit zu Regeneration, denn Samstag geht es nach Borken, kurz vor der holländischen Grenzen, zum nächsten Punktspiel gegen Skurios Volleys Borken und dem Abschluss der kräftezehrenden englischen Woche. Alle Grimmaer Fans können dieses Auswärtsspiel natürlich wieder im Livestream bei sport1extra.de verfolgen.

Text: J. Beulich; Foto: Memofotografie

[Eintrag vom 23.11.2023]


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